Eine Geschichte lässt sich immer am besten als eine Reise erzählen – die Reise der Exponate der Ausstellung „Liebe Grüße aus Moskau“ nahm ihren Anfang in Moskau. Dort begann in den 1980er Jahren die Sammlerin Vera Radzievsky Postkarten aus der Zarenzeit aufzukaufen, zu ordnen und an ihren in Paris lebenden Sohn Pavel zu schicken. Sie hatte immer beabsichtigt, die gesammelten Karten auszustellen. Durch Verbindungen mit der Familie Radzievsky kam die Universitätsbibliothek Basel in den Besitz dieser außergewöhnlichen Sammlung und veranstaltete 2009 erstmals eine Ausstellung mit dem Titel „Liebe Grüße aus Moskau“. Über 300 Postkarten mit einer Vielfalt von Motiven, die Landschaften, Menschen und Karikaturen aus dem Russland des 19. Jahrhunderts umfassten, wurden in Basel ausgestellt. Von Basel aus ging die Ausstellung auf Reisen: Zuerst nach Astano in der Schweiz und im Herbst 2011 schließlich nach Kiel in die Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität.

Da sich eine solche Veranstaltung nicht ohne eine Vielzahl von Personen organisieren, gestalten und durchführen lässt, seien diese hier erwähnt: Dr. Klára Erdei als Ansprechpartnerin der Kieler Universitätsbibliothek, nebst den Studierenden Anna Knorr, Sandra Kohla, Katharina Krause und Lars Kühl sowie Julia Behla und Olga Sokolinskaya . Sie alle wünschen den Besucher/innen der Ausstellung „Liebe Grüße aus Moskau“ eine spannende Entdeckungsreise durch das russische Zarenreich um 1900.

 

Lars Kühl